Ostera Die Frühlingsgöttin

Das Fest des Erwachens
Ostera - Die Frühlingsgöttin

 

Ostara - Die Frühlingsgöttin -

 

 

 

Wenn Ostara über das Land fliegt, hinterlässt sie überall die Eier des neuen Lebens und ihr Fruchtbarkeitstier ist der Hase.

 

Sprachlich kommt Ostara vom lateinischen "Aurora", dem griechischen "eos" und dem indoeuropäischen "aus" und bedeutet Schein oder Glanz.

Sie steigt im Osten aus dem Meer auf, in ein goldschimmerndes Gewand gehüllt mit gelben Schuhen und zarte Blumen.

 

Keime brechen unter ihren Schuhen hervor, wenn sie über die Erde schreitet.

 

Im Althochdeutschen gab es den Monatsnamen "ostarun".

Mit Ostara kehrt der Frühling wieder, das Leben beginnt wieder.

Sie bringt uns das Licht, die Wärme und das Leben, die Fruchtbarkeit wieder zurück.

Ihr heiliger Baum ist die Birke, ihre heiligen Tiere sind der Hase und die Marienkäfer. Geopfert wurden ihr Brot und Eier, weil das Ei ihr Symbol ist. (Fruchtbarkeitssymbol) Das Ei ist das Runde, und in ihm entsteht das neue Leben. Ostara wurde von der christlichen Kirche als Ostern beibehalten, als sie ihr Passah-Fest auf den Frühlingsvollmond verlegte und Jesus Christus zu Ostern auferstehen ließ.
Allerdings wurde der Sinn des Festes, die Freude über die aufgehende Sonne und das Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf, verändert, indem es zum Fest des Todes und der Trauer (Karfreitag) und dann zur Freude über die Auferstehung Christi aus dem Grab wurde.

 

Die Auferstehung Christi symbolisiert das Erwachen und die Geburt des Lebendigen als neuen Zyklus in der Natur.

Es ist also als Freudenfest zu verstehen.  

 

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